Kappeln Mobil

Ein Projekt der bequa Flensburg Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH

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Gottorfer Gartenpfad in Schleswig

Einleitung

Gesamtlänge des Rundgangs: 1620 m
Zeitdauer: ca. 23 Minuten

Der Gottorfer Gartenpfad bietet Ihnen einen Einblick in drei Jahrhunderte Gartengeschichte.

Dieser ist auch für Menschen mit Handicap gut begehbar bzw. befahrbar.

In der Nähe der Informationstafel "Globushaus u. Barockgarten" befindet sich ein
behindertengerechtes WC. Dieses ist kostenpflichtig.


Kartenauschnitt © OpenStreetMap-Mitwirkende
 
01

Informationstafel -Der Gottorfer Gartenpfad-

Der Gottorfer Gartenpfad

Einen Rundgang durch drei Jahrhunderte Gartengeschichte bietet der Gottorfer Gartenpfad, der Sie von Schloss Gottorf zum barocken Neuwerkgarten mit dem Globushaus und zum Volkskunde Museum mit seinem idyllischen Museumsgarten führt. In elf Station werden auf einem reizvollen Spaziergang durch die einzigartige Landschaft von Burgsee, Neuwerk und Hesterberg die Hintergründe der gärtnerischen Sehenswürdigkeiten erläutert. Von der Schlossinsel aus führt der weg zunächst über die Schlossallee durch die naturnahe Schilflandschaft der äußersten Ausläufer der Schlei. Am Eingang zur barocken Gartenanlage gabelt sich der Gartenpfad: Linker Hand der Wasserkaskade gelangen Sie zum Herkulesteich mit der monumentalen Statue des Herkules im Kampf mit der siebenköpfigen Hydra. Über die lindenbestandene Königsallee führt der Weg zum Eingang des barocken Terrassengartens und zum Globushaus mit dem rekonstruierten Riesenglobus des 17. Jahrhunderts. Neuwerkgarten und Globus vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der künstlerischen und wissenschaftlichen Blüte des Gottorfer Hofs in der Barockzeit. Rechts der Wasserkaskade geht der Gartenpfad über den "blauen Teich" und das Forstamt den Hesterberg hinauf. Hier befindet sich das Volkskunde Museum mit seinen Ausstellungen zu Alltagskultur und Landesgeschichte Schleswig-Holsteins. Der Museumsgarten der Volkskunde ist nach dem Vorbild schleswig-holsteinischer Hausgärten in der Zeit um 1900 angelegt. Er verbindet einen vielseitig bepflanzten historischen Nutzgarten und einen prächtigen Blumengarten. Der angezeigte Kaffeegarten und das Café des Volkskunde Museums mit seinen stilvoll eingerichteten Räumlichkeiten bietet einen angenehme Gelegenheit zur Entspannung am Ziel des Gottorfer Gartenpfads.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Der Gottorfer Gartenpfad-

Weg zur Infotafel -Gärten Schloss Gottorf-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Der Weg ist asphaltiert

Gesamtlänge des Weges: 230 m
Zeitdauer: ca. 3 Miniuten

02

Informationstafel -Die Gärten von Schloss Gottorf-

Die Gärten von Schloss Gottorf

Schloss Gottorf war von 1544 bis 1713 Residenz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf. Als bedeutendes kulturelles Zentrum Nordeuropas stand das Herzogtum auch der Gartenkultur als Ausdruck höfischer Prachtentfaltung aufgeschlossen gegenüber. Schon unter Herzog Adolf. (reg. 1544-1586) wurde in der zweiten Hälfte des 16 Jahrhunderts der Westergarten angelegt, benannt nach seiner geografischen Lage südwestlich des Schlosses. Auf seinem Gelände steht heute das Oberlandesgericht aus dem später 19. Jahrhundert. Gegenüber dem Westergarten in Richtung Osten entstand unter Herzog Friedrich III. (reg. 1616 – 1659) zwischen 1623 und 1637 der so genannte Alte Garten, eine Anlage, die wie eine Halbinsel in die Schlei ragte. Dieser Bereich führt zur Hochhausanlage der Wikingturms.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Die Gärten von Schloss Gottorf-

Weg zur Infotafel Kaskadenbrunnen

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Fester Sandweg

Gesamtlänge des Weges: 43 m
Zeitdauer: ca. 2 Minuten

03

Informationstafel - Kleine Kaskade und der Tempel im Neuwerkgarten

Kleine Kaskade und Tempel im Neuwerkgarten

Zur Zeit des dänischen Statthalters Carl von
Hessen (1744–1836) wurde ein Teil des Gottorfer
Barockgartens in einen öffentlichen Park
verwandelt. So erhielt die barocke Kaskade von
1693 des Kieler Bildhauers Theodor Allers eine
klassizistische Überformung.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel - Kleine Kaskade und der Tempel im Neuwerkgarten

Weg zur Infotafel -Herkules Teich (Spiegelteich)-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Fester Sand

Gesamtlänge des Weges: 100 m
Zeitdauer: ca. 1 Minute

04

Informationstafel -Herkulesteich (a. Spiegelteich)-

Der Herkulesteich

wurde von Herzog Friedrich III, nördlich der Schlossinsel errichtet. Es war das erste was den Gottorfer Gartenpfad ausmacht.

Er ließ ab 1637 einen neuen Garten anlegen, das Neue Werk wie er genannt wird.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Herkulesteich (a. Spiegelteich)-

Weg zur Infotafel -Terrassengarten-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Fester Sandweg

Gesamtlänge des Weges: 100 m
Zeitdauer: ca. 1 Minute

05

Informationstafel -Terrassengarten-

Terrassengarten

Schon zu Zeiten Herzog Friedrichs III. (reg. 1616-1659) bestand der Garten nicht nur aus dem Herkulesteich und den Blumenparterres. Im Osten schloss sich ein Waldbereich an, an der terrassiert und durch einen umschließenden Zaun aus Holzlatten, das sogenannte Planwerk, als Teil der Anlage zu erkennen war. Teich und Parterres waren vom Wald durch einen breiten Weg geschieden.
Mit der Erweiterung des Gartens unter Herzog Christian Albrecht (reg. 1659-1695) wurden weitere Gartenterrassen, prächtige Wasserspiele und das Lusthaus „Amalienburg“ errichtet, das die Mittelachse der Anlage als Point de vue abschloss. Auch die Waldbereiche im Osten und Westen des Gartens wurden nun in die Konzeption einbezogen. Auf der Ostseite wurde der Weg entlang der Terrassenstufen zur prächtigen, von Teichen flankierten Allee ausgebaut, die einerseits die Terrassenstufen durch Stichwege erschloss und andererseits auch den Wald, das Boskett, zugänglich machte. Im Südosten befand sich ein Labyrinth, ein Rückzugsort für die im 17 Jahrhundert beliebten galanten Spiele.
Auch im Westen flankierte ein Weg die Gartenterrassen. Er führte hinauf zur prächtigen, beheizbaren Orangerie, die mit ihrer stattlichen Länge von 87 Metern allerlei Orangen- und Zitronenbäumchen in der kalten Witterung Schutz bot. Die Kaiserlinden, die heute in der Allee stehen, hat der Mäzen Gunther Fielmann 1996 pflanzen lassen. Östlich dieses Weges sind noch heute Reste der früheren Teiche erkennbar.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Terrassengarten-

Weg zur Infotafel -Globushaus u. Barockgarten-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Fester Sandweg

Gesamtlänge des Weges: 100 m
Zeitdauer: 1

06

Informationstafel -Gottorfer Globus und Barockgarten-

Gottorfer Globus und Barockgarten

Öffnungszeiten April - Oktober Mo - Fr 10:00 bis 17:00 Uhr Sa - So 10:00 bis 18:00 Uhr Eintrittspreise Tickets im Globushaus Gottorfer Globus Globusfahrt und Film sowie Audioguide für Globus und Garten Einzelkarte 7,- Euro Ermäßigte Einzelkarte* 5,- Euro Familienkarte Eltern/Großeltern mit Kinder bis 16 Jahre 15,- Euro Angebotsführung je Person zzgl. Eintritt 3,- Euro Die Eintrittskarte beinhaltet eine Berechtigung des gesamten Globushauses inklusive der Dachterrasse eine Hörführung zum Globus und eine Hörführung im Barockgarten, sowie einen Einführungsfilm und eine "FAHRT" im Globus ( Beginn viertelstündig, ebenfalls mit dem Audioguide) Die Angebotsführungen finden Dienstag, Samstag, Sonntag und an den Feiertagen jeweils um 11 und 12 Uhr statt. Barockgarten (ohne Globushaus) Audioguide nur für den Barockgarten 2 Euro Kinder Audioguide besondere Garten - Hörführung für Kinder 1 Euro * Ermäßigung gilt für Kinder und Jugendliche (6-18 Jahre) Schüler, Auszubildende, Studierende, Schwerbehinderte, ALG II- Bezieher, Freiwilliger Wehrdienst, Freiwilligendienstleistender (FSI, FÖL, BFD, UFD) jeweils mit gültigem Ausweis. Hinweis zur Globusfahrt: Kinder unter 6 Jahren dürfen nicht im Globus mitfahren. Menschen mit gesundheitlichen Risiken (Herz- Kreislauf-Beschwerden, Epilepsie, Platzangst) sollten auf eine Fahrt i Globus verzichten. Hunde sind nicht erlaubt. Fahrräder sind nicht erlaubt.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Gottorfer Globus und Barockgarten-

Weg zur Infotafel -Blauer Teich-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Fester Sandweg

Gesamtlänge des Weges: 450 m
Zeitdauer: ca. 6 Minuten

07

Informationstafel -Blauer Teich-

Der Blaue Teich

Teiche, Fontänen, Kaskaden und Brunnen sind feste Bestandteile jeder barocken Gartenanlage. Im Neuwerkgarten ließ Herzog Friedrich III. /reg. 1616-1659) neben dem Herkulesteich mit deinen aufwendigen Wasserspielen auch den sogenannten Blauen Teich anlegen, dessen Name sich wohl von dem durch eine besondere Algen Art verursachten bläulichen Schimmer des Wassers ableitete. Seitdem der Teich in jüngerer Zeit einmal für mehrere Monate trocken lag, hat sich diese ungewöhnliche Färbung allerdings weitgehend verloren.
Während der nahegelegene Herkulesteich mit seiner monumentalen Statue und den Fontänen eine zentrales Element des gartenkünstlerischen Entwurfes bildete, hatte die Anlage des nahegelegenen Blauen Teichs mit seinem mehr als drei Meter höher liegenden Wasserspielgel zunächst vor allem praktische Gründe: Der Teich diente als Rückhaltebecken für eine Quelle, die wenige Meter vom Weg entfernt an die Oberfläche tritt. Durch den Teich sollte ein geregelter Wasserabfluss an dem aus hydrologische Sicht sehr schwierigen Hang ermöglicht werden.
Wie wichtig solche wasserbaulichen Maßnahmen für den Neuwerkgarten waren, zeigte sich auch an der Erweiterung des Gartens unter Herzog Christian Albrecht (reg. 1659-1695). Östlich der lindenbestandenen Königsallee wurde in dieser zweiten Bauphase eine Abfolge von Teichen geschaffen, die in der Staffelung wie Vorfluter benutzt werden konnten, um bei starken Regenfällen die anstehenden Wassermassen zu bändigen und Erosionsschäden vom Garten abzuwenden.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Blauer Teich-

Weg zur Infotafel -Forstamt-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Übergang von Sand zu Asphalt

Gesamtlänge des Weges: 110
Zeitdauer: ca. 1 Minute

08

Informationstafel -Forstamt-

Preußische Verwaltung 1867 bis 1945


1867 wurde in der neuen Provinz Schleswig-Holstein das preußische "Oberförster-System" eingeführt. Aus den alten Hegereiter-Beritten entstanden 16 Oberförstereien, die ihrerseits in mehrere Revierförstereien unterteilt waren. 1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt; aus den Oberförstern wurden Forstmeister. Nachdem bis 1936 die Anzahl der Forstämter durch Zusammenlegung zunächst auf neun sank, steigerte sie sich im Laufe der Jahrzehnte wieder auf elf, um bis 2004 schließlich auf sechs reduziert zu werden. Hauptaufgaben der Oberförstereien und der Forstämter waren die Bewirtschaftung und Pflege sowie die forstliche und jagdliche Nutzung der Staats- bzw. Landesforsten und der fiskalischen Moore. Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Anstalt Schleswig-Holsteinische Landesforsten am 1. Januar 2008 gingen die Aufgaben der zum Jahresende 2007 aufgelösten Forstämter auf die drei neuen Forstbehörden Nord, Mitte und Süd über. Hierdurch wurde eine konsequente Trennung der hoheitlichen von den forstbetrieblichen Aufgaben, die seitdem von der Anstalt schleswig-holsteinische Landesforsten wahrgenommen wurden, vollzogen.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Forstamt-

Weg zur Infotafel -Hesterberg-

Es wurde bisher keine Beschreibung hinterlegt.

Bodenbeschaffenheit

Asphalt und Steinplatten

Gesamtlänge des Weges: 250
Zeitdauer: ca. 3 Minuten

09

Informationstafel -Hesterberg-

Der Hesterberg,

Schon im 15. Jahrhundert wurde die Anhöhe nordöstlich von Schloss Gottorf als "Hesterberg" bezeichnet – vermutlich wegen seiner Nutzung als Pferdeweide, denn das dänische Wort „hest“ bedeutet „Pferd“. Durch seine strategische Lage oberhalb von Schloss und Stadt kam dem Hesterberg bei militärischen Auseinandersetzung und Belagerung eine wichtige Rolle zu: „dieser … gehässige Berg (hat) dem Schloße Gottorf von dänischer Seite öftere Fatalität verursacht, in denen das Schloß Gottorf eine niedrige Situation hat, und von diesem Hesterberg alle mal kommandiert ? inkommodiert werden kann“, heißt es noch Anfang des 18. Jahrhunderts in Ulrich Petersens „Chronik der Stadt Schleswig“.

Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bestand auf dem Hesterberg das „ Vorwerk“, eine vom Gottorfer Hof genutzte landwirtschaftliche Anlage mit Stallungen, Scheunen und Koppeln. Nach dem Bau der Flensburger Chaussee“ – heute Flensburger Straße – 1847/48 geriet die Straße Hesterberg, einst der Schleswiger Ausfallstour Richtung Norden, ins Abseits, und die Höhe wurde mit Villen und Wohnhäusern bebaut. 1871/72 richtete Doktor August Stender dort eine „Heilanstalt für schwachsinnige Kinder“ ein, die als Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie“ bis heute besteht. Den Bereich südlich der Anstalt übernahm die preußische Armee. Sie richtete dort ab 1875 umfangreiche Speicher-Magazingebäude, die noch bis 1990 militärisch genutzt wurden. 1993 wurde die Anlage vom Land Schleswig Holstein erworben und als Museum für die Volkskundlichen Sammlungen des Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte eingerichtet. Das weiterhin sichtbare viergeschossige „Körnerhaus“ ist seither das Hauptgebäude und Wahrzeichen des Volkskunde Museums.

Weitere Informationen zur Station Informationstafel -Hesterberg-

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