Kappeln Mobil

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Historische Gebäude in Schleswigs Altstadt

Einleitung

Gesamtlänge des Rundgangs: 1240 km
Zeitdauer: ca. 1 Std.

Hier finden Sie einen Rundgang durch Schleswigs Altstadt. Endecken Sie einige der ältesten und sehenswertesten Gebäude.

Quelle: www.ostseefjord.de


Kartenauschnitt © OpenStreetMap-Mitwirkende
 
01

Plessenhof

Man könnte meinen, der Plessenhof sei einer der stattlichen Adelshöfe, die Schleswig in seinen Mauern besitzt. Aber das prächtige Gebäude wurde von Bürgerlichen errichtet, von dem Amtsarzt Dr. Johann Friedrich Licht. Auf einem erworbenen Grundstück hat er dieses Haus bauen lassen, das 1798 fertig gestellt wurde. In der Sandsteintafel im Giebel des Hauses kann man mit einiger Mühe lesen „J. F. Licht-A. C. Licht 1798 Bellevue“. Licht starb bereits 1801. Der Hof blieb zunächst im Familienbesitz, aber schon die Enkel hatten kein Interesse mehr daran. Es folgten viele Eigentümer. Benannt ist der Plessenhof, wie auch die Plessenstraße, nach dem ersten Landrat des Landkreises Schleswig, der 1867 gegründet wurde: Baron Hugo von Plessen. Plessen hat viel Gutes getan, er hat aus seinen beträchtlichen Privatvermögen mehrere Stiftungen aufgelegt und bedürftige Bürger direkt unterstüzt. Heute befindet sich die Touristeninformation in diesem Gebäude.
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One might think that the Plessenhof is one of the stately aristocratic courts that Schleswig has within its walls. But the splendid building was built by commoners, from the medical officer Dr. Johann Friedrich Light. He had this house built on an acquired property, which was completed in 1798. In the sandstone plaque in the gable of the house you can read with some effort “J. F. Light-A. C. Licht 1798 Bellevue ”. Licht died in 1801. The farm initially remained in the family's possession, but the grandchildren were no longer interested in it. Many owners followed. The Plessenhof, like Plessenstrasse, is named after the first district administrator of the Schleswig district, who was founded in 1867: Baron Hugo von Plessen. Plessen has done a lot of good, he has set up several foundations from his considerable private fortune and directly supported citizens in need. Today the tourist information is located in this building.
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Man kunne tro, at Plessenhof er en af ??de storslåede aristokratiske domstole, som Slesvig har inden for sine mure. Men den prægtige bygning blev bygget af almindelige borgere fra lægeofficeren Dr. Johann Friedrich Light. Han lod dette hus bygge på en erhvervet ejendom, som blev afsluttet i 1798. I sandstenpladen i gavlen i huset kan du læse med en vis indsats ”J. F. Lys-A. C. Licht 1798 Bellevue ”. Licht døde i 1801. Gården forblev oprindeligt i familiens besiddelse, men børnebørnene var ikke længere interesserede i den. Mange ejere fulgte efter. Plessenhof er ligesom Plessenstrasse opkaldt efter den første distriktsadministrator i Slesvig-distriktet, der blev grundlagt i 1867: Baron Hugo von Plessen. Plessen har gjort meget godt, han har oprettet flere fonde fra sin store private formue og direkte støttet trængende borgere. I dag er turistinformationen placeret i denne bygning.

Weitere Informationen zur Station Plessenhof

02

Bischofshof

Der Bischofspalast, das Königsteinsche Palais, der Rumohrenhof - unterschiedliche Namen trägt das Gebäude nach den wechselnden Eigentümern. Solange das katholische Bistum Schleswig bestand, bildete der Hof den Mittelpunkt der bischöftlichen Güterverwaltung. Die Ursprünge des Baus gehen
auf die Mitte des 15. Jahrhundert zurück. Der Erbauer soll Bischof Nicolaus Wulf (1429-1474) gewesen sein.
Nach dem Tode des letzten katholischen Bischofs Gottschalk von Ahlefeldt 1541 hatte das Gebäude unterschiedliche Besitzer. Nach Auflösung des Domkapitels 1773 wurde der Hof an Baron Johann Ludwig von Königstein verkauft, der die alten Gebäude umbauen und ihnen die jetzige Gestalt geben ließ. In den Kriegsjahren 1848-1850, 1864 und 1944 war hier ein Lazarett eingerichtet.
Von 1828 bis 1938 war hier die „Altstädter Knabenschule“ untergebracht. Seit Januar 2006 ist das Haus wieder in kirchlichem Besitz, das Kirchenkreisamt Schleswig ist jetzt dort zu Hause.
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The Bishop's Palace, the Königstein Palace, the Rumohrenhof - the building bears different names after the changing owners. As long as the Catholic diocese of Schleswig existed, the court was the center of the episcopal property administration. The origins of the construction go
back to the middle of the 15th century. The builder is said to have been Bishop Nicolaus Wulf (1429-1474).
After the death of the last Catholic bishop Gottschalk von Ahlefeldt in 1541, the building had different owners. After the cathedral chapter was dissolved in 1773, the court was sold to Baron Johann Ludwig von Königstein, who had the old buildings rebuilt and given their current appearance. During the war years 1848-1850, 1864 and 1944 a military hospital was set up here.
From 1828 to 1938 the "Old Town Boys' School" was housed here. The house has been in church ownership again since January 2006, and the Schleswig Church District Office is now at home there.
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Biskopens palads, Königstein-paladset, Rumohrenhof - bygningen bærer forskellige navne efter skiftende ejere. Så længe det katolske bispedømme Slesvig eksisterede, var retten centrum for den bispeske ejendomsadministration. Oprindelsen af ??konstruktionen går
tilbage til midten af ??det 15. århundrede. Byggeren siges at have været biskop Nicolaus Wulf (1429-1474).
Efter døden af ??den sidste katolske biskop Gottschalk von Ahlefeldt i 1541 havde bygningen forskellige ejere. Efter at katedralkapitlet blev opløst i 1773, blev retten solgt til baron Johann Ludwig von Königstein, som fik de gamle bygninger ombygget og givet deres nuværende udseende. I krigsårene 1848-1850, 1864 og 1944 blev der oprettet et militærhospital.
Fra 1828 til 1938 blev "Old Town Boys School" huse her. Huset har været i kirkeejerskab igen siden januar 2006, og Schleswig Church District Office er nu hjemme der.

Weitere Informationen zur Station Bischofshof

03

Hattenscher Hof

Landesbauamt - so wird es immer noch genannt, obwohl es jetzt die Bezeichnung „Gebäude-Management des Landes Schleswig-Holstein“ trägt. Das Haus, aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammend, ist in der Stadtgeschichte als „Hattenscher Hof“ bekannt. Das reiche Geschlecht der von Hatten kam mit einem Zweig nach Schleswig, als Kanzler Johann Adolph Kielman von Kielmansegg die Tochter Margarete von Hatten heiratete. Um 1560 wurde das hier gelegene Dominikanerkloster geschleift, und bald darauf begann der Bau dieses Hauses. Der zweite Eigentümer war der fürstliche Hofrat Johann von Hatten.
Über 100 Jahre blieb der Bau im Familienbesitz; erst 1720 kaufte Dompastor Paul Mercator den Hof, um darin ein Waisenheim einzurichten. 1808 zog die Domschule ein, die bis 1868 hier untergebracht war. Anschließend bezog das preußische Staatsarchiv den Bau, und seit etwa 80 Jahren residierte hier zunächst das preußische Hochbauamt, jetzt das Landesbauamt.

Weitere Informationen zur Station Hattenscher Hof

04

Propstenhaus

Das Propstenhaus - so wird es immer noch genannt, obwohl der Schleswiger Propstensitz vor wenigen Jahren in den Friedrichsberg verlegt worden ist. 1952 war die Propstenstelle vom Friedrichsberg an den Dom verlegt worden, also hat das Haus rund 50 Jahre lang den Namen „Propstenhaus“ zu Recht getragen.
Nach der Reformation gehörte die Hausstelle zunächst dem Domherrn Amtmann Kai von Ahlefeld, ging dann auf den Dominspektor Cay Wildhagen über, und seitdem hieß sie „Wildhagens Hof“. Zu Anfang des 19. Jahrhundert kaufte die Stadt Schleswig das Haus als Dompastorat; bis zum Jahre 1848 diente es diesem Zweck. Das Wohnhaus war aber mit der Zeit so baufällig geworden, dass es abgebrochen werden musste.
Über 20 Jahre war das Grundstück unbebaut; erst 1874 wurde das jetzige stattliche Gebäude errichtet, das zunächst weiterhin Dompastorat war und dann, wie erwähnt, dem Propsten als Dienstsitz zur Verfügung stand.
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The Propstenhaus - that is what it is still called, although the Schleswig Propstenhaus was relocated to Friedrichsberg a few years ago. In 1952 the Propstenstelle was relocated from Friedrichsberg to the cathedral, so the house was rightly called the Propstenhaus for around 50 years.
After the Reformation, the house first belonged to the canon bailiff Kai von Ahlefeld, then passed to Dominion Inspector Cay Wildhagen, and since then it has been called "Wildhagens Hof". At the beginning of the 19th century, the city of Schleswig bought the house as a cathedral pastorate; it served this purpose until 1848. However, the house had become so dilapidated over time that it had to be demolished.
The property was undeveloped for over 20 years; It was not until 1874 that the current stately building was erected, which initially continued to be the cathedral pastorate and then, as mentioned, was available to the provost as an official residence.
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Propstenhaus - det kaldes det stadig, selvom Slesvig Propstenhaus blev flyttet til Friedrichsberg for nogle få år siden. I 1952 blev provostkontoret flyttet fra Friedrichsberg til katedralen, så huset blev med rette kaldt ”Propstenhaus” i omkring 50 år.
Efter reformationen tilhørte huset først kanonfogden Kai von Ahlefeld, derefter overført til herredømmeinspektør Cay Wildhagen, og siden da er det blevet kaldt "Wildhagens Hof". I begyndelsen af ??det 19. århundrede købte byen Slesvig huset som domkirkepræsterat; det tjente dette formål indtil 1848. Huset var imidlertid blevet så forfaldent over tid, at det måtte nedrives.
Ejendommen var ubebygget i over 20 år; Det var først i 1874, at den nuværende storslåede bygning blev rejst, som oprindeligt fortsatte med at være katedralens pastorat og derefter som nævnt stod til rådighed for provosten som en officiel bopæl.

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05

Ehemaliger Ebershof

Ehemaliger Ebershof, erbaut zu Beginn des 17. Jahrhundert Benannt ist der Hof nach dem Dominspektor Johann Daniel Ebers, der das Gelände 1689 übernommen und hergerichtet hat. Sein Sohn Christian Ebers war anschließend der Hauseigentümer. Über der Haustür findet sich eine Tafel mit dem Text „Jesus Christus est auxilium meum - Jesus Christus ist meine Hilfe“. Dabei die Buchstaben G D F K, die Initalien des Finanzrates Georg Detlef Friedrich Koes. In diesem Hause hat im Februar 1713 Zar Peter der Große mehrfach übernachtet. Als Dank für die Gastfreundschaft schenkte der Zar dem Eigentümer Friedrich Koes sein Konterfei. Das Bild hat lange Zeit im Flur des Hauses gehangen, ist aber seit einigen Jahren verschwunden.

Weitere Informationen zur Station Ehemaliger Ebershof

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Kompastorat

Die Pastorenstraße, direkt neben dem Dom gelegen war tatsächlich die „Straße der Pastoren“. Das Haus Nummer 4, das „Kompastorat“, ist eines der ältesten Gebäude der Altstadt; es wurde 1600 errichtet. Ab 1696 war es im Eigentum des Domkapitels und wurde dem „Nachmittagsprediger“ als Wohnsitz zugewiesen. Dieser trug zunächst den Titel „Capellan“ später „Archidiakonos“ und schließlich „Kompastor“. Im Jahre 1843 gab es eine grundlegende Renovierung; trozdem wurde das Haus 1901 verkauft, weil es dem Kompastor, wie er sich beklagte, „zu kalt, zu zugig und zu feucht“ war.
Ab 1905 erfolgte eine Aufstockung durch den neuen Eigentümer Emil Laaser - Er soll der letzte Bauer in Schleswigs Altstadt gewesen sein.

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Hafenstraße 7

Dr. Peter Jügert geboren 1568, gestorben 1639, war der Begründer eines altschleswigschen Patriziergeschlechtes, aus dem viele Hofbeamte hervorgegangen sind. Ein alter Patriziersitz geht auf ihn zurück, nämlich das Haus Hafenstraße 7, das höchstwahrscheinlich von "Doktor" Peter Jügert erbaut und bewohnt wurde.
Peter Jügert muss sehr reich gewesen sein. In den Steuerlisten der Stadt erscheint er an hoher Stelle, und mehrfach hat er der verarmten Stadt Schleswig ein Darlehen gewährt, zum Teil in Naturalien. Auffallend sind am Haus Hafenstraße 7 die kunstvoll geschmiedeten Maueranker, die die Verbindung zwischen der senkrechten Hauswand und der waagerechten Decke beziehungsweise dem Fußboden herstellen.

Weitere Informationen zur Station Hafenstraße 7

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Domhalle

Das stattliche Gebäude wurde lange Zeit das „Lundtenhaus“ genannt, nach der angesehenen Familie Lundt, in deren Eigentum sich das Haus bis 1571 befand. Es hat Kellergewölbe aus den 1470er Jahren.
Von 1479 bis 1528 war das Gebäude Kalandhaus der Rosenkranz-Marien-Bruderschaft. Später wechselten die Besitzer häufig. Zu Beginn des 20. Jahrhundert soll sich dort eine übel beleumdete Spelunke befunden haben. Im Jahre 1928 kaufte Hauptpastor Wilhelm Waldemar Meyer, Dompastor von 1911 bis 1955, das Gebäude als Gemeindehaus der Domgemeinde - diesem Zweck dient es noch heute. Der gotisch wirkende Treppengiebel stammt aus dem Jahre 1929.

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Marienhospital

Das Marienhospital, das heute zum städtischen Altersheim gehört, war eines der sieben Hospitäler, die es in der Stadt gab. Die Jahreszahl sagt aus: Baubeginn 1790. Es wurde auf zwei „wüsten Hausplätzen“ erbaut, die der Stadt 1782 zugefallen waren. Das Haus hatte als Hospital in seinen zwei Stockwerken 26 Räume, war also für die Beherbergung von 36 bis 40 unbemittelte Personen bestimmt. Sie bekamen außer freier Wohnung und Feuerung eine Geldunterstützung und konnten einen Teil des Gartens mitbenutzen.
Hier wurde hauptsächlich Gemüse zum Eigenbedarf angebaut.
Das Hospital trägt den Namen der dänischen Königin Marie, Gemahlin Friedrichs VI. Sie war eine Tochter des hiesigen Statthalters Landgraf Carl von Hessen und war erst kurz zuvor mit Friedrich vermählt worden, als sie am 8. Sep. 1790 den Grundstein legte.
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The Marienhospital, which is now part of the city retirement home, was one of the seven hospitals that existed in the city. The year says: Start of construction in 1790. It was built on two "wild house squares", which had fallen to the city in 1782. The house had 26 rooms as a hospital on its two floors, so it was intended for the accommodation of 36 to 40 uneducated people. In addition to free housing and fire, they received financial support and were able to share part of the garden.
Vegetables were mainly grown here for personal use.
The hospital bears the name of the Danish Queen Marie, wife of Frederick VI. She was a daughter of the local governor, Landgrave Carl von Hessen, and had only recently been married to Friedrich when she was born on 8 Sep. The foundation stone was laid in 1790.
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Marienhospitalet, som nu er en del af byens aldershjem, var et af de syv hospitaler, der eksisterede i byen. Året siger: Byggestart i 1790. Det blev bygget på to "vilde huspladser", der var faldet til byen i 1782. Huset havde 26 værelser som hospital på sine to etager, så det var beregnet til indkvartering af 36 til 40 uuddannede mennesker. Ud over gratis boliger og ild fik de økonomisk støtte og var i stand til at dele en del af haven.
Grøntsager blev hovedsageligt dyrket her til personlig brug.
Hospitalet bærer navnet på den danske dronning Marie, kone til Frederick VI. Hun var datter af den lokale guvernør, Landgrave Carl von Hessen, og var først for nylig blevet gift med Friedrich, da hun blev født den 8. september. Grundstenen blev lagt i 1790.

Weitere Informationen zur Station Marienhospital

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Altstadt-Apotheke

Man steht hier vor einem der ältesten Gebäude der Stadt Schleswig, der Altstadt-Apotheke.
Sie wurde 1517 erbaut, und zwar auf den Fundamenten des Hauses der Altstädter St.-Knuds-Gilde von 1449, die schon früh in der Geschichte der Stadt eine besondere Rolle spielte und der Sammelplatz bürgerlicher Gemeindebestrebungen war. Deshalb ziert noch immer ein Schild mit dem Wappen der Gilde das Gebäude. Die Apotheke hieß die „Alte Hof-Apotheke“ oder auch „Große Apotheke“. Sie war früher mit besonderen Vorrechten ausgestattet, und jeder Besitzer führte den Titel eines Fürstlichen Hofapothekers.
Die Apotheke selbst ist schon 1952 in den Stadtweg umgezogen, in diesem Hause befinden sich jetzt Wohnungen, ein Cafe und eine Keramikstube - beide finden besonders bei den Touristen und Gästen der Stadt großen Anklang.

Weitere Informationen zur Station Altstadt-Apotheke

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Rathausmarkt 12

Das stattliche Bürgerhaus Rathausmarkt 12 wurde um 1825 als Nachfolgebau eines älteren Gebäudes errichtet. Im Vorgängerbau wohnte lange Zeit der Hofmedicus „Doktor“ Matthias Carnarius; Herzog Johann Adolph hatte ihm 1602 Haus und Hof abgabefrei geschenkt.
„Doktor“ Carnarius wurde dadurch bekannt, dass er im Dom ein großes, prächtiges Epitaph seiner Ehefrau Dorothea Carnarius anbringen ließ- und zwar gegen ihren erklärten Willen. Später hatten die Eigentümer bekannte Namen: Hofrat Held, Kammerherr von Bülow, Obergerichtsrat Nissen.
Fast 50 Jahre lang war Frau Flore Schmidt Eigentümerin des Hauses; sie ließ sich gerne „Eiserne Lady vom Rathausmarkt“ nennen. Sie vermachte das Gebäude testamentarisch der Stadt Schleswig, die es dem Altersheim zufügte.

Weitere Informationen zur Station Rathausmarkt 12

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Rathaus Schleswig

Zwei Gebäudeteile aus jeweils verschiedenen Epochen prägen das Schleswiger Rathaus. Der vordere klassizistische Bau wurde 1794 neu aufgebaut und der hintere Teil ist noch aus dem Mittelalter erhalten.
Um 1234 entstand auf den Fundamenten des ehemaligen dänischen Königshofes das Graukloster. Herzog Abel, der spätere König von Dänemark, überließ das Gelände des ehemaligen dänischen Königshofes dem Franziskanerorden. Der eigentliche Name des Klosters lautete Kloster Sankt Paulus, beziehungsweise Kloster Sankt Paul. Die Bezeichnung “Graukloster“ leitet sich von den grauen Kutten der Franziskaner-Mönche ab.
Das Kloster Sankt Paulus gehörte zeitweise zu den größten Franziskanerklöstern im dänischen Königreich.
Herzog Friedrich I fasste 1516 das Kloster Sankt Paulus mit den Franziskanerklöstern Sankt Maria in Kiel und dem Kloster Husum zur Regionalorganisation- die so genannte Kustodie- Kiel zusammen, welche dann zur Ordensprovinz Sachsen gehörte. Im Zuge dieser Reformation erfolgte 1529 die Aufhebung des Klosters. Herzog Friedrich I überließ das Kloster der Stadt Schleswig, welche dann die vorhandenen Gebäude zu einem Armenstift für Schleswiger Bürger umbaute. Dieses Armenstift beherbergte noch bis in das Jahr 1980 bis zu 22 verarmte Schleswiger Bürger. Heute werden diese Gebäudeteile für die Stadtverwaltung genutzt.
Die Kirche des Klosters Sankt Paul wurde nach der Klosteraufhebung ebenfalls der Stadt überschrieben und zum Rathaus umgebaut. Das Kirchengebäude wurde jedoch 1793 wegen Baufälligkeit abgerissen. In den Jahren 1794 und 1795 entstand auf den Fundamenten der Klosterkirche der klassizistische Gebäudeteil, welcher auch heute noch der Stadt Schleswig als Rathaus dient.
Wer das Graukloster besucht und besichtigen möchte, sollte sich auf jeden Fall den gotischen Saal mit seinen Wandmalereien und den, für die Gotik typischen, Spitzbögen an Tür und Fensteröffnungen an sehen. Die älteste Wandmalerei, welche etwa auf das Jahr 1280 datiert ist, stellt eine Kreuzigungsszene dar. Die Malereien an der Nord- und der Westwand des gotischen Saales gehen etwa auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück.
Im mittelalterlichen Gebäudeteil ist im ersten Stock auch noch eine von den Armenwohnungen mit Schlafraum und einer kaminartigen Kochstelle erhalten geblieben. Auch hier lohnt sich eine Besichtigung sehr. Im klassizistischen Gebäude ist vor allem der zweigeschossige Ständesaal mit seinem Spiegelgewölbe sehr beeindruckend und sehenswert.
Eine Besichtigung des Grauklosters und des Rathauses ist während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Schleswig, Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:00 Uhr und Donnerstag zusätzlich von 14:30 bis 18:00 Uhr möglich.
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Two parts of the building from different epochs characterize the Schleswig town hall. The front classical building was rebuilt in 1794 and the rear part is still from the Middle Ages.
The gray monastery was built around 1234 on the foundations of the former Danish royal court. Duke Abel, who later became King of Denmark, left the grounds of the former Danish royal court to the Franciscan order. The actual name of the monastery was Kloster Sankt Paulus, or Kloster Sankt Paulus. The name “gray monastery” is derived from the gray robes of the Franciscan monks.
The monastery of St. Paul was at times one of the largest Franciscan monasteries in the Danish kingdom.
In 1516, Duke Friedrich I combined the St. Paul Monastery with the Franciscan Monasteries of St. Maria in Kiel and the Husum Monastery to form the regional organization - the so-called Kustodie- Kiel, which then belonged to the Order of Saxony. In the course of this reformation, the monastery was abolished in 1529. Duke Friedrich I left the monastery to the city of Schleswig, which then converted the existing buildings into a charity for the citizens of Schleswig. This poor foundation housed up to 22 impoverished Schleswig citizens until 1980. Today these parts of the building are used for the city administration.
After the monastery was closed, the church of the St. Paul monastery was also given to the city and converted into the town hall. However, the church building was demolished in 1793 because it was in disrepair. In the years 1794 and 1795, the classical part of the building was built on the foundations of the monastery church, which is still used today as the town hall of Schleswig.
Anyone who visits and wants to see the Gray Monastery should definitely see the Gothic hall with its wall paintings and the pointed arches on the door and window openings, which are typical of the Gothic. The oldest wall painting, which is dated around 1280, depicts a crucifixion scene. The paintings on the north and west walls of the Gothic hall date back to around the middle of the 14th century.
In the medieval part of the building, one of the poor apartments with a bedroom and a fireplace-like cooking area has also been preserved on the first floor. Here, too, a visit is very worthwhile. In the classicistic building, the two-story hall with its mirror vault is particularly impressive and worth seeing.
A visit to the gray monastery and the town hall is possible during the opening hours of the Schleswig city administration, Monday to Friday from 8:30 a.m. to 12:00 p.m. and Thursday from 2:30 p.m. to 6:00 p.m.
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To dele af bygningen fra forskellige epoker præger Slesvigs rådhus. Den forreste klassiske bygning blev genopbygget i 1794, og den bageste del er stadig fra middelalderen.
Det grå kloster blev bygget omkring 1234 på grundlaget for det tidligere danske kongedømme. Hertug Abel, som senere blev konge af Danmark, overlod grunden til det tidligere danske kongedømme til den franciskanske orden. Det egentlige navn på klosteret var Kloster Sankt Paulus eller Kloster Sankt Paulus. Navnet ”gråt kloster” stammer fra de franciskanske munkers grå klæder.
St. Paul-klosteret var til tider et af de største franciskanske klostre i det danske kongerige.
I 1516 kombinerede hertug Friedrich I St. Paulus-klosteret med de franciskanske klostre St. Maria i Kiel og Husum-klostret til at danne den regionale organisation - den såkaldte Kustodie-Kiel, som derefter tilhørte Sachsenorden. I løbet af denne reformering blev klosteret afskaffet i 1529. Hertug Friedrich I forlod klosteret til byen Slesvig, som derefter konverterede de eksisterende bygninger til velgørenhed for borgerne i Slesvig. Dette fattige fundament husede op til 22 fattige Slesvig-borgere indtil 1980. I dag bruges disse dele af bygningen til byadministrationen.
St. Paul-klostrets kirke blev også givet til byen, efter at klosteret blev lukket og omdannet til rådhuset. Men kirkebygningen blev revet ned i 1793, fordi den var i forfald. I årene 1794 og 1795 blev den klassiske del af bygningen bygget på fundamentet for klosterkirken, som stadig bruges i dag som rådhuset i Slesvig.
Enhver, der besøger og ønsker at se det grå kloster, bør bestemt se den gotiske hal med dens vægmalerier og de spidse buer på døren og vinduesåbningerne, som er typiske for gotikken. Det ældste vægmaleri, der er dateret omkring 1280, viser en korsfæstelsesscene, og malerierne på den gotiske halls nord- og vestvæg går tilbage til omkring midten af ??det 14. århundrede.
I den middelalderlige del af bygningen er en af ??de fattige lejligheder med et soveværelse og en pejslignende madlavning også bevaret på første sal. Også her er et besøg meget umagen værd. I den klassicistiske bygning er salen med to etager med spejlhvelv særligt imponerende og værd at se.
Et besøg i det grå kloster og rådhuset er muligt i Schleswig-byadministrationens åbningstider, mandag til fredag ??fra 8.30 til 12.00 og torsdag fra 14.30 til 18.00.

Weitere Informationen zur Station Rathaus Schleswig

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Marktstraße 14

Eine innerörtliche Bedeutung hat das Haus Marktstraße 14. Möglicherweise stand hier ein Flügel der Dänischen Königspfalz, die von etwa 1050 bis 1200 existierte. Für die jüngere Stadtgeschichte hat das Haus seine Bedeutung darin, dass sich hier fast 100 Jahre die Serringhausensche Buchdruckerei befand, die seit 1789 unter wechselnden Namen das „Schleswiger Intelligenzblatt“ herstellte - die Vorläuferin der „Schleswiger Nachrichten“. Der Begründer der Druckerei war der Buchdrucker Johann W. Serringhausen, der ursprünglich aus Lemgo stammte. Nach seinem Tode führte sein Sohn das Geschäft weiter, bis er es - vermutlich aus politischen Gründen - 1840 an den Buchdrucker Georg Jensen abtrat. Dieser aber ließ es unter der preußischen Verwaltung 1882 eingehen. Das jetzige Gebäude wurde erst nach dem Ende der Druckerei aufgeführt.
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The house at Marktstrasse 14 is of local importance. Possibly there was a wing of the Danish Royal Palace, which existed from around 1050 to 1200. For the more recent city history, the house has its importance in the fact that the Serringhausen book printing company was here for almost 100 years. It has been producing the “Schleswiger Intelligenzblatt” under different names since 1789 - the forerunner of the “Schleswiger Nachrichten”. The printer's founder was the book printer Johann W. Serringhausen, who originally came from Lemgo. After his death, his son continued to run the business until, probably for political reasons, he ceded it to the printer Georg Jensen in 1840. But the latter let it go under the Prussian administration in 1882. The current building was only listed after the printing house had ended.
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Huset ved Marktstrasse 14. er af lokal betydning, og der var muligvis en fløj af det danske kongelige palads, der eksisterede fra omkring 1050 til 1200. I den nyere byhistorie har huset sin betydning i det faktum, at Serringhausen-bogtrykfirma var her i næsten 100 år. Printerens grundlægger var bogprinter Johann W. Serringhausen, der oprindeligt kom fra Lemgo. Efter hans død fortsatte hans søn med at drive virksomheden, indtil han sandsynligvis af politiske grunde afsendte den til printeren Georg Jensen i 1840. Men sidstnævnte lod det gå under den prøyssiske administration i 1882. Den nuværende bygning blev først opført efter, at trykkeriet var afsluttet.

Weitere Informationen zur Station Marktstraße 14

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Langestraße 4

Das Haus Langestraße 4 steht auf geschichtsträchtigem Grund. Hieronymus Cypräus, Domschulrektor von 1552 bis 1555 und „Vater der Stadtgeschichtsschreibung“, notiert: „Die Geburtsstätte des Heiligen Ansverus lag im Eckhaus an der linken Hand in der Langenstraße beim Eintritt in die Hundestraße.“
Hier wurde Ansverus im Jahre 1038 geboren. Schon als 15-Jähriger verließ er sein Elternhaus, wanderte nach Ratzeburg und trat in das dortige Benediktinerkloster Sankt Georg ein. Er wurde Mönch, Priester und Abt und hatte auch missionarische Erfolge bei den bis dahin heidnischen Lauenburgern. Aber im Sommer 1066 erhoben sich die Slawen gegen die Sachsen, am 15. Juli wurde Abt Ansverus mit seinen 18 Mönchen Gefangen genommen, nach Einhaus gebracht und dort auf dem Rinsberg durch Steinigung getötet.
So starb der Schleswiger Ansverus mit nur 28 Jahren den Märtyrertod.

Weitere Informationen zur Station Langestraße 4

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Langestraße 6

Das Haus Langestraße 6 ist das letzte, das von den einstigen älteren und vornehmen Patrizierhäusern übrig geblieben ist. Sein letzter Privateigentümer war der Sanitätsrat „Doktor“ Hugo Hoffmeister, der das Haus seit 1914 besaß und mit seiner Familie bewohnte. Er starb Mitte der 50er Jahre, seine zweite Frau lebte noch bis 1976 dort. Dann ging das Haus in den Besitz der Stadt Schleswig über, die es als Senioren-Treffpunkt und als Kulturhaus benutzt. Am Gebäude findet sich die Jahreszahl 1695 - sicherlich ist es nicht das Erbauungsjahr, denn sein Erbauer und erster Besitzer war Johann Adolph Becker, von 1633 bis zu seinem Tode 1658 zweiter Bürgermeister. Als Hausbesitzer folgten einige Adlige, die am Herzoghof beschäftigt waren. 1796 wurde das Haus öffentlich verkauft und hatte zahlreiche bürgerliche Eigentümer.

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Langestraße 9

Eine der schönsten Barockfassaden zeigte das Haus Langestraße 9. Wie die Jahreszahl angibt, wurde es im Jahre 1735 errichtet, es hat Elemente des niederländischen Barockstils. Das Haus war seit 1932 im Besitz des Schleswig-Holsteinischen Bauernverbandes, jetzt ist es Privateigentum.
Das Hinterhaus wurde 1696, das Vorderhaus 1735 erbaut. Es handelt sich um einen Besitz der alt- schleswigschen Familie Arbo, die seit dem 17. Jahrhundert in mehreren Linien auftritt und in Bürgerkreisen großen Einfluss hatte. Der Erbauer des Vorderhauses war der Brauer Johann Jürgen Arbo, der seit 1723 Deputierter der Stadt war. Die lateinischen Inschriften, mit denen er sein Haus versah, deuten auf seine besondere Bildung hin. Nach seinem Tode gingen seine Grundstücke und Häuser in andere Hände über.

Weitere Informationen zur Station Langestraße 9

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Langestraße 10

Erwähnt sei auch das Haus Langestraße 10. Es gehörte seinerzeit dem Stadtchronisten Ulrich Petersen.
Er lebte hier als vermögender Junggeselle. Eigentlich war er Advokat, brauchte aber seinen Beruf wegen des ererbten Vermögens nicht auszuüben. Hier verfasste er von etwa 1700 bis 1735 eine umfangreiche Stadtchronik, in die er alles schrieb, was ihm in und um Schleswig auffiel. So ist diese Chronik ein unschätzbares Dokument der Schleswiger Stadtgeschichte geworden. Die „Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte“ hat im Jahre 2006 den ersten Band dieser Stadtchronik, die vorher noch nie veröffentlich worden war, obwohl jeder Stadthistoriker sich auf sie bezog, herausgebracht. Ulrich Petersen lebte von 1656 bis 1735.
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House Langestrasse 10 should also be mentioned. It was owned by city chronicler Ulrich Petersen at the time.
He lived here as a wealthy bachelor. He was actually a lawyer, but did not have to practice his profession because of the inherited property. Here he wrote an extensive city chronicle from around 1700 to 1735, in which he wrote everything that struck him in and around Schleswig. This chronicle has thus become an invaluable document in the history of the city of Schleswig. In 2006, the “Society for Schleswig Town History” published the first volume of this town chronicle, which had never been published before, although every town historian referred to it. Ulrich Petersen lived from 1656 to 1735.
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Hus Langestrasse 10. bør også nævnes.Det var ejet af bykronikeren Ulrich Petersen på det tidspunkt.
Han boede her som en velhavende ungkarl. Han var faktisk advokat, men behøvede ikke at udøve sit erhverv på grund af den arvede ejendom. Her skrev han en omfattende bykronik fra omkring 1700 til 1735, hvor han skrev alt, hvad der ramte ham i og omkring Slesvig. Denne kronik er således blevet et uvurderligt dokument i byen Slesvigs historie. "Society for Schleswig Town History" udgav den første bind af denne bykronik i 2006, som aldrig var blevet offentliggjort før, selvom enhver byhistoriker henviste til den. Ulrich Petersen boede fra 1656 til 1735.

Weitere Informationen zur Station Langestraße 10

18

Langestraße 19

Von den historischen Häusern auf der Westseite der Langen Straße, zwischen Königstraße und Gallberg, sind lediglich 4 Häuser erhalten geblieben. Eines von diesen ist das Haus Nr.19. Die Barockfassade wurde 1982 restauriert und nach Befund ergänzt. Sie trägt eine Steintafel mit dem Text (deutsch); „Erhalte, o Herr, dieses Haus segne alle, die darin wohnen, durch Jesus Christus. Amen.“
Darunter stehen die Buchstaben H.M. und G.M. mit 2 unterschiedlichen Wappen und der Jahreszahl 1574. Die Buchstaben deuten sicherlich auf den Bürgermeister Heinrich Berend Münden und seine Ehefrau Gesche hin. Sie wohnten seinerzeit hier und sind 1596 beziehungsweise 1598 gestorben. Demnach könnten Sie 1574 auch die Erbauer des Hauses gewesen sein - sonst ist darüber nichts bekannt. Zu Anfang des
18. Jahrhunderts war „Doktor“ Hinrich Hamelow der Hauseigentümer; Bürgermeister war er von 1694 bis 1724.

Weitere Informationen zur Station Langestraße 19

19

Freinssches Haus

Das Gebäude Gallberg 3, 1663 im holländischen Barockstil errichtet, trägt stadthistorisch zwei Bezeichnungen: das „Freinssche Haus“ und das „Bardenflethsche Stift“. Der Weinhändler Hans David Freins oder auch Freintzen war herzoglicher Kellermeister. Er erwarb von Bürgermeister Jochim Pistorius (1628-1658) das Grundstück und erbaute darauf dieses prächtige Haus. Später gingen Haus und Grund an den Geheimrat und Kanzler des Obergerichtes Friedrich von Bardenfleth über. Nach seinem Tode schenkte seine Witwe im Jahre 1805 das Haus der Stadt „zum Andenken ihres Aufenhaltes und der Anwesenheit ihres verstorbenen Ehemannes“. So wurde das Gebäude einige Jahre als Armenstift genutzt; heute beherbergt es das Stadtbauamt. Am rückwärtigen Eingang ist eine Skulptur zu sehen, die auf den Weinhändler hinweist: eine Hand, die einen Weinpokal hält.
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The Gallberg 3 building, built in the Dutch Baroque style in 1663, has two names in terms of urban history: the “Freins house” and the “Bardenfleth pen”. The wine merchant Hans David Freins or Freintzen was the ducal cellar master. He bought the property from Mayor Jochim Pistorius (1628-1658) and built this magnificent house on it. Later, the house and land were passed on to the privy councilor and chancellor of the higher court, Friedrich von Bardenfleth. After his death, his widow donated the house to the town in 1805 "in memory of her stay and the presence of her deceased husband". The building was used as a charity for a few years; today it houses the city building department. At the rear entrance is a sculpture that points to the wine merchant: a hand holding a wine goblet.
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Gallberg 3-bygningen, bygget i hollandsk barokstil i 1663, har to navne med hensyn til byhistorie: "Freins-huset" og "Bardenfleth-pen". Vinhandleren Hans David Freins eller Freintzen var hertugens kældermester. Han erhvervede ejendommen fra borgmester Jochim Pistorius (1628-1658) og byggede dette storslåede hus på den. Senere blev huset og jorden videregivet til den hemmelige rådmand og kansler for højere domstol Friedrich von Bardenfleth. Efter hans død i 1805 donerede hans enke huset til byen "til minde om hendes ophold og hendes afdøde mands tilstedeværelse". Bygningen blev brugt som velgørenhed i et par år; i dag huser det byens bygningsafdeling. Ved den bageste indgang er der en skulptur, der peger på vinhandleren: en hånd, der holder en vinbægre.

Weitere Informationen zur Station Freinssches Haus

20

Schmiedenhof


Der Schmiedenhof, Gallberg 4, wurde von Amtsinspektor Joachim Schmieden (eigentlich Schmidt, 1628-1684) im Jahre 1662 aufgeführt. Schmieden war Kunstfreund; U. Petersen schreibt, er habe das Haus „mit allerlei Curiositäten an Silber, Gold, Pretiosen, Medaillen, Schildereyen, Orgeln und anderem ausgestattet, so dass eine ansehnliche Kunstkammer zusammenkam, die in Schleswig berühmt wurde.
Nach Schmiedens Tod wurde die Sammlung unter seine Erben verteilt, auch veräußert, Haus und Hof gingen in fremde Hände über. Einer der späteren Eigentümer war Landrat von Jügert, der den Besitz 1727 dadurch vergrößerte, dass er den „Kamphövenerschen Garten“ hinzukaufte, der bis ans Holmer Noor reichte. Im 20. Jahrhundert bestand dort die Gärtnerei Lange. Der Schmiedenhof ist heute in städtischem Besitz.
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The Schmiedenhof, Gallberg 4, was performed by the inspector Joachim Schmieden (actually Schmidt, 1628-1684) in 1662. Smithing was an art lover; U. Petersen writes that he “furnished the house with all sorts of curiosities of silver, gold, precious objects, medals, Schildereyen, organs and other things, so that a handsome art chamber came together that became famous in Schleswig.
After Schmiedens death, the collection was distributed among his heirs, also sold, and the house and courtyard passed into strange hands. One of the later owners was the district administrator of Jügert, who increased the property in 1727 by buying the "Kamphövenersche Garten", which extended to the Holmer Noor. The Lange nursery existed there in the 20th century. Today the Schmiedenhof is owned by the city.
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Schmiedenhof, Gallberg 4, blev drevet af inspektør Joachim Schmieden (faktisk Schmidt, 1628-1684) i 1662. Smithing var kunstelsker; U. Petersen skriver, at han ”møblerede huset med alle mulige nysgerrigheder af sølv, guld, dyrebare genstande, medaljer, Schildereyen, organer og andre ting, så et smukt kunstkammer kom sammen, der blev berømt i Schleswig.
Efter Schmiedens død blev samlingen distribueret blandt hans arvinger, også solgt, og huset og gården gik i andres hænder. En af de senere ejere var distriktsadministrator von Jügert, der udvidede ejendommen i 1727 ved at købe "Kamphövener Garden", der nåede så langt som til Holmer Noor. Lange-planteskolen eksisterede der i det 20. århundrede. Schmiedenhof ejes nu af byen.

Weitere Informationen zur Station Schmiedenhof

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